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Paros, Griechenland, das weiße Bergdorf Lefkes mit seiner Kirche mit zwei Glockentürmen zwischen Hügeln
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Land

Griechenland

Kontinent

Europa

Flughafen

PAS

Währung

Euro

Zeitzone

UTC+2

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Paros Urlaub zwischen Dorfleben und Kykladenlicht

Wer an einen Paros Urlaub denkt, denkt an weiße Dörfer, Fischerhäfen und lange Strände, aber die Insel hat auch eine ganz eigene Geschichte: Seit der Antike wurde hier der parische Marmor abgebaut, der als der lichtdurchlässigste der Welt galt. Im Attischen Seebund zahlte Paros mit 30 Talenten den höchsten Tribut aller Inselmitglieder.

Kykladen ohne Party-Trubel

Paros ist eher Dorfinsel als Partyinsel und mit rund 196 Quadratkilometern die drittgrößte der Kykladen. Paare, Familien, Surfer und Wanderer finden hier ihren Platz, und die Anbindung ist sehr gut: Viele Fähren nach Naxos oder Santorin legen zuerst hier an.

Die Kirche der hundert Tore und das Kastell

Im Hauptort Parikia steht die Panagia Ekatontapyliani, die Kirche der hundert Tore. Der Bau reicht ins 4. Jahrhundert zurück, gehört zu den ältesten frühchristlichen Kirchen Griechenlands und wird dem Architekten Isidor zugeschrieben. Das Archäologische Museum liegt ganz in der Nähe.

Von Saliagos bis zum Königreich Griechenland

Auf dem Inselchen Saliagos zwischen Paros und Antiparos finden sich die ältesten bekannten Siedlungsspuren der Kykladen. Ab 1207 gehörte Paros zum venezianischen Herzogtum Archipel, 1537 wurde die Insel von Barbarossa verwüstet, von 1770 bis 1774 war sie russisch besetzt und kam nach dem Unabhängigkeitskrieg zu Griechenland. Die weißen Gassen der Altstadt erkundet man am besten zu Fuß.

Der Fischerhafen, den viele für den schönsten der Kykladen halten

Weiße Häuser direkt am Wasser

Das alte Fischerdorf Naoussa ist zum kosmopolitischen Urlaubsort geworden und für seine vielen Fischrestaurants bekannt. Weiße Häuser säumen das Wasser, die Fischerboote liegen im kleinen Hafen, und eine halb versunkene venezianische Festung bewacht die Einfahrt. Ein Bus fährt von Parikia nach Naoussa; im August gehören die Unterkünfte hier zu den teuersten der Insel.

Paros, weiße Häuser am Wasser in Naoussa

Byzantinische Pfade, Klöster und ein Schmetterlingstal

Lefkes

Lefkes liegt auf 250 bis 300 Metern Höhe, rund 10 Kilometer von Parikia entfernt, und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Inselhauptstadt. Von hier führt der gepflasterte Byzantinische Pfad nach Prodromos.

Petaloudes und die Klöster

Das Schmetterlingstal Petaloudes und das 1638 gegründete Kloster Longovardas bilden eine bequeme Runde durch Olivenhaine und Weinberge. Im Weingut Moraitis kann man die Weine der Insel verkosten.

Vom Surfrevier bis zur Sandbucht

StrandCharakter
Golden BeachEtwa 1,5 km Sand, Blaue Flagge, beliebt bei Familien und Surfern
PountaRevier für Kitesurfer, mit Blick auf Antiparos
KolymbithresGeformte Granitfelsen im Wasser, oft gut besucht
Santa MariaKlassischer Badestrand in der Nähe von Naoussa
FaragasDrei Buchten im Süden der Insel

Auch Monastiri, Molos, Logaras und Piso Livadi gehören dazu. Die Meerenge zwischen Paros und Naxos ist ein bekanntes Windsurfrevier, im Sommer weht dazu der Meltemi: gut für Wassersportler, bei starkem Wind sucht man sich besser eine geschützte Bucht.

Die kleine Nachbarinsel und ihre Tropfsteinhöhle

Von Pounta aus erreicht man Antiparos mit der Fähre in nur wenigen Minuten, außerdem gibt es Verbindungen ab Parikia. Hauptattraktion ist die Tropfsteinhöhle, in die rund 400 Stufen hinabführen.

Weitere Inseln

Naxos liegt je nach Schiff 25 Minuten bis 1 Std. 10 entfernt, Mykonos 40 Minuten bis 1 Std. 30 und Santorin 1 Std. 40 bis 3 Std. 30. Bootsausflüge führen auch nach Despotiko und zu den Panteronisia.

Archäologisches Museum, Marathi und alte Pfade

Das Archäologische Museum in Parikia

Das kleine, aber interessante Museum zeigt Funde von Stätten der ganzen Insel, darunter ein Fragment der Parischen Chronik, einer in Marmor gemeißelten Zeittafel. Die besten Stücke befinden sich allerdings im Nationalmuseum in Athen. Daneben gibt es ein Volkskundemuseum zur kykladischen Kultur.

Steinbrüche und Wanderwege

Die alten Marmorbrüche von Marathi zeigen, woher der Ruhm der Insel stammt. Zum Wandern eignet sich der Byzantinische Pfad zwischen Lefkes und Prodromos als leichte Strecke entlang alter Steine.

Frischer Fisch, Oktopus und Tavernen am Meer

An der Uferpromenade von Parikia reihen sich viele gute Tavernen, und in der Altstadt dahinter gibt es Restaurants und Läden in engen Gassen. In Naoussa servieren die Ouzeris laut Wikivoyage unter anderem Gouna (getrocknete Makrele) und Oktopus in Essig.

Wein von der Insel

Das Weingut Moraitis bietet Verkostungen der Weine von Paros an. Im August sollte man gute Tische rechtzeitig reservieren, denn die Insel ist voll.

Flughafen Paros und Fähren ab Piräus

PAS

Paros

Der Flughafen liegt im Südwesten der Insel, rund 10 km vom Hafen Parikia entfernt, und ersetzte 2016 den alten Flugplatz. Flüge ab Athen dauern etwa 30 Minuten; saisonale Direktflüge aus anderen europäischen Städten wechseln von Jahr zu Jahr, bitte prüfen. Vom Flughafen fährt ein Bus nach Parikia, Taxis fahren über die ganze Insel.

Mit der Fähre

Ab Piräus dauert die Überfahrt je nach Schiff, Schnellfähre oder konventionell, rund 2 Std. 45 bis 6 Stunden; ab Rafina ist es eine Alternative, wenn man am Athener Flughafen landet. Viele Schiffe zu anderen Inseln legen in Paros an.

Busse, Mietwagen und Roller

Busse (KTEL) verbinden Parikia mit Naoussa, Lefkes, Piso Livadi, Pounta, Golden Beach, Aliki und dem Flughafen; die Fahrpläne hängen stark von der Saison ab. In den Orten geht man zu Fuß. Mietwagen, Roller und Quads sind leicht zu bekommen, doch die engen Straßen verlangen Vorsicht: Vermieter vergleichen und das Fahrzeug vor der Abfahrt prüfen. Im August erreichen Mietwagen und Unterkünfte ihre Höchstpreise.

Ein Budget, das der Saison folgt

Paros ist eine Insel der mittleren Preislage, die in der Hochsaison eher teuer wird. Entscheidend ist der Zeitraum: Mai und September sind deutlich günstiger als Juli und August, wenn sich vor allem Unterkünfte in Naoussa fast verdoppeln können. Busse zwischen den Orten bleiben preiswert, Restaurants an der Uferpromenade kosten mehr als im Landesinneren. Preise nennen wir hier nicht, da sie sich von Saison zu Saison ändern.

Wann nach Paros reisen?

Frühling

Die Saison beginnt im April und Mai; das Meer ist noch kühl, dafür sind die Preise milder.

Sommer

Im Mittel um 24 Grad, tagsüber wärmer, warmes Meer und ein Meltemi, der Stärke 7 erreichen kann: ideal zum Windsurfen, aber Hochsaison bei Andrang und Preisen.

Herbst

Der September gehört zu den besten Monaten: warmes Meer, weniger Gäste und günstigere Preise; die Saison reicht bis in den Oktober.

Winter

Mild und feucht, im Mittel um 12 Grad; das Jahresmittel liegt bei etwa 18,5 Grad, und einige saisonale Angebote sind geschlossen.

Wie viele Tage auf Paros?

Drei bis fünf Tage reichen für Parikia, Naoussa, Lefkes, ein paar Strände und einen Tag auf Antiparos. Wer die Insel gründlich erkunden, windsurfen oder kitesurfen oder einen Ausflug nach Naxos anhängen möchte, plant sechs bis sieben Tage ein.

Paros mit SniperAir im Blick behalten

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Paros in Bildern

Paros, das Bergdorf Lefkes zwischen Hügeln
Paros, weiße Häuser am Wasser in Naoussa

Häufige Fragen zu Flügen nach Paros

Welcher Flughafen liegt bei Paros und wie komme ich nach Parikia?

Der Flughafen Paros (PAS), rund 10 km von Parikia entfernt, wird vor allem aus Athen angeflogen (etwa 30 Minuten). Bus und Taxis verbinden ihn mit dem Hafen. Viele Reisende kommen auch per Fähre ab Piräus oder Rafina.

Wann ist die beste Reisezeit für Paros?

Juni und September: warmes Meer, weniger Andrang und mildere Preise. Die Saison reicht von April bis Oktober; Juli und August sind am teuersten, mit mitunter starkem Meltemi.

Ist Paros teuer?

Paros liegt in der mittleren Preislage mit großen saisonalen Unterschieden: Mai und September sind deutlich günstiger als Juli und August, vor allem bei Unterkunft und Mietwagen.

Wie viele Tage sollte man für Paros einplanen?

Drei bis fünf Tage für die Höhepunkte inklusive Ausflug nach Antiparos; sechs bis sieben Tage, um die Insel gründlich zu erkunden.

Wie komme ich auf der Insel herum?

Mit dem Bus zwischen den größeren Orten, zu Fuß in den Dörfern oder mit Mietwagen, Roller oder Quad zu abgelegenen Stränden. Die Busfahrpläne hängen von der Saison ab.

Was isst man auf Paros?

Fisch und Meeresfrüchte in den Tavernen von Parikia und Naoussa, Gouna und Oktopus in Essig in den Ouzeris sowie Inselwein im Weingut.

Wie komme ich von Paros nach Antiparos?

Von Pounta fährt eine Fähre in wenigen Minuten hinüber, weitere Boote starten in Parikia: Antiparos liegt weniger als 2 km entfernt.

Wie viel kostet ein Flug nach Paros üblicherweise?

Der Preis hängt vor allem von Ihrer Abflugstadt, der Saison und dem Buchungszeitpunkt ab. Der Bereich Angebote oben zeigt echte, von SniperAir bereits erkannte Preisbeispiele für dieses Reiseziel.

Wie werde ich benachrichtigt, wenn ein Flug nach Paros mein Budget unterschreitet?

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