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Der Giralda-Turm mit seinem Ziegelgitterwerk und dem Glockengeschoss ragt über Mauern und Orangenbäume in den blauen Himmel
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Land

Spanien

Kontinent

Europa

Flughafen

SVQ

Währung

Euro (EUR)

Zeitzone

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Ein überschaubarer Flughafen im Nordosten, per Bus mit Bahnhof und Zentrum verbunden

SVQ

Sevilla San Pablo (SVQ)

Der Flughafen Sevilla San Pablo liegt an der A4 im Nordosten der Stadt; Wikivoyage (DE) nennt 13 km zum Zentrum, die englische und die französische Ausgabe sprechen von rund 10 km. Er ist für die Größe der Stadt relativ klein und übersichtlich. Der Bus der Linie EA fährt zum Bahnhof Santa Justa und zum Busbahnhof Plaza de Armas, in etwa 40 Minuten, mehrmals pro Stunde. Taxis haben eine Festpreiszone, und auch lokale Fahrdienste dürfen den Flughafen anfahren. Aus dem deutschsprachigen Raum gab es 2023 laut Wikivoyage (DE) Direktflüge etwa mit Lufthansa, Edelweiss, Austrian und Ryanair. Wer aus Madrid kommt, fährt mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE in rund zweieinhalb Stunden. Als Alternative kann der Flughafen Jerez de la Frontera (XRY) etwa eine Stunde entfernt interessant sein.

Entfernungen und Zeiten sind ungefähr, nach Wikivoyage (DE, EN) und Wikipedia; Bus- und Zugfahrpläne ändern sich: Bitte vor der Reise prüfen. Fahrpreise nennen wir nicht.

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens, hat etwa 690 000 Einwohner und liegt am langsam fließenden Guadalquivir, der die Stadt in zwei Hälften teilt: östlich das Zentrum, gegenüber das Viertel Triana. Wikivoyage (DE) beschreibt sie als Stadt von Don Juan, der Oper Carmen und des Figaro, voller Zeugnisse verschiedener Kulturen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen in einer kompakten Altstadt und lassen sich gut zu Fuß erkunden.

Giralda, Alcázar, Plaza de España und das Guadalquivir-Ufer

Kathedrale mit Giralda, Alcázar und Indienarchiv bilden zusammen das UNESCO-Welterbe der Altstadt, eingetragen 1987. Neben dem maurischen und christlichen Erbe prägen die Bauten der Ibero-Amerikanischen Ausstellung von 1929 und der Expo 92 das Stadtbild. Die folgenden Orte sind bebildert; Torre del Oro, Santa Cruz und Triana stehen nur im Text.

Giralda und Kathedrale

Die Giralda war ursprünglich das Minarett der großen Moschee und dient heute als Glockenturm der Kathedrale, die im 15. Jahrhundert an ihrer Stelle entstand. Die Kathedrale gehört zu den größten Kirchen der Welt und beherbergt das Grabmal von Christoph Kolumbus. Der Turm wird nicht über Treppen, sondern über 34 Rampen erstiegen, oben wartet die Aussichtsplattform; angrenzend liegt der Orangenhof.

Der Giralda-Turm mit seinem Ziegelgitterwerk und dem Glockengeschoss ragt über Mauern und Orangenbäume in den blauen Himmel

Die Gärten des Real Alcázar

Der Real Alcázar ist ein Palast im Mudéjar-Stil, im 12. Jahrhundert von den Almohaden begonnen und im 14. Jahrhundert unter Peter I. umgebaut. Zu den Gärten gehören Teiche, Galerien und ein Heckenlabyrinth; Palmen und Orangenbäume spenden im Sommer Schatten. In der Hauptsaison ist der Andrang groß, daher Tickets nur über die offizielle Website buchen.

Steinerne Galerie und Garten des Real Alcázar in Sevilla mit Palmen und Orangenbäumen unter blauem Himmel

Höfe und Mudéjar-Bögen

Im Inneren zeigen die Höfe mit Vielpassbögen, Stuckdekor und schmalen Wasserbecken die Feinheit der Mudéjar-Kunst. Ein Raum wird mit der Planung der Reisen des Kolumbus verbunden, und in manchen Monaten gibt es laut Wikivoyage (EN) Nachtführungen: vorher informieren.

Innenhof des Alcázar in Sevilla mit Vielpassbögen und einem langen Wasserbecken in der Mitte, gesäumt von Hecken und rosa Stein

Plaza de España

Für die Ausstellung von 1929 nach Plänen von Aníbal González errichtet, ist die halbkreisförmige Anlage aus Backstein und Säulen von einem Kanal mit Brücken durchzogen. Gekachelte Nischen stehen für jede spanische Provinz. Die Plaza grenzt an den Parque María Luisa, der 1893 der Stadt übereignet wurde und im Sommer Schatten bietet.

Geschwungene Backsteingalerie der Plaza de España in Sevilla mit weißen Säulen, Arkaden und gekachelten Bänken

Metropol Parasol

Das Metropol Parasol, wegen seiner Form Las Setas (die Pilze) genannt, ist eine riesige Holzkonstruktion über der Plaza de la Encarnación. Es steht im Kontrast zu den barocken Kirchen der Umgebung und ragt über die Dächer; zum Sonnenuntergang bietet es einen der besten Blicke auf Giralda und Türme.

Die Holzkonstruktion des Metropol Parasol in Sevilla bei Sonnenuntergang, dahinter Dächer der Stadt und die Giralda

Guadalquivir und Triana

Der Fluss machte Sevilla als Hafen für den Amerikahandel reich. Den schönsten Blick auf die Altstadt hat man laut Wikivoyage (DE) von der gegenüberliegenden Seite, in der Calle Betis zwischen den Brücken San Telmo und Triana mit ihren Bars. Das Viertel Triana ist bekannt für Keramik und Flamenco-Tavernen.

Bunte Häuserfronten am Guadalquivir mit einem Glockenturm und einer weiß-gelb gestrichenen Kaimauer unter tiefblauem Himmel

Torre del Oro, Santa Cruz und mehr

Der zwölfeckige Torre del Oro am Fluss stammt aus dem 13. Jahrhundert und beherbergt ein kleines Schifffahrtsmuseum. Santa Cruz, das frühere Judenviertel mit seinen verwinkelten Gassen, ist das schönste und zugleich touristischste Viertel. Dazu kommen die Casa de Pilatos, die frühere Königliche Tabakfabrik (heute Universität, Schauplatz der Oper Carmen) und die Stierkampfarena Maestranza.

Schöne Künste, Flamenco, Indienarchiv und zeitgenössische Kunst

Museum der Schönen Künste

Wikivoyage (DE) nennt es das wichtigste Museum der Stadt: Es zeigt spanische und andalusische Malerei. Die Räume liegen in einem ehemaligen Kloster nahe dem Zentrum. Öffnungstage vorab prüfen.

Flamenco und Hospital de los Venerables

Das Flamenco-Museum in Santa Cruz veranstaltet auch Vorführungen. Das Hospital de los Venerables, im 17. Jahrhundert ein Heim für alte Priester, besitzt eine barocke Kapelle und ein Gemälde von Velázquez, die Santa Rufina (Wikivoyage EN). Tablaos finden sich vor allem rund um die Plaza de San Francisco; ursprünglicher sei es laut Wikivoyage (DE) in den Tavernen von Triana. Die Bienal de Flamenco findet in geraden Jahren im September statt.

Archiv, Archäologie und Oper

Das Indienarchiv bewahrt die Dokumente der Eroberung Amerikas und gehört zum Welterbe. Im Parque María Luisa liegen das Archäologische Museum und das Museum für Volkskunst im Mudéjar-Pavillon; das Teatro de la Maestranza ist Heimat des Sinfonieorchesters ROSS. Eintrittspreise nennen wir nicht.

Tapas, Spezialitäten, Märkte und Orangenbäume

Stadt der Tapas

Sevilla gilt als Stadt der Tapas: Tortilla española, Oliven, Patatas bravas, Schnecken, Spinat mit Kichererbsen, frittierter Stockfisch und marinierter Dornhai nennt Wikivoyage (DE). Viele Bars liegen in der Nähe der Calle Sierpes und in Santa Cruz rund um die Plaza Alfalfa; in der Calle San Eloy gibt es ebenfalls günstige Tapas.

Essenszeiten und Wein

Gegessen wird selten vor 21 Uhr, Küchen öffnen oft erst nach 20:30 Uhr. Als Getränk bietet sich regionaler Wein an; die Bodegas aus Lebrija tragen eine geschützte Herkunftsbezeichnung.

Orangen am Straßenrand

Bitterorangen säumen Straßen und Patios, ein großer Teil wird für Marmelade nach Großbritannien exportiert. Die Früchte von den Straßenbäumen sind nicht zum Essen gedacht. Im Frühjahr duftet die Orangenblüte durch die Altstadt.

Zu Fuß, mit Bus und Tram, ein eigenes Auto ist hinderlich

Zu Fuß

Die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum sind gut zu Fuß erreichbar. Mehrere Brücken führen über den Guadalquivir nach Triana.

Öffentlicher Nahverkehr

Wikivoyage (DE) beschreibt ein gut ausgebautes Netz der städtischen Busse (TUSSAM) mit WLAN; in der Altstadt fährt die Ringlinie C5 mit Kleinbussen. Dazu kommen die Tram Metrocentro und eine einzelne Metrolinie, die die Altstadt nicht erschließt. Mit einer aufladbaren Karte wird die Fahrt günstiger als mit Einzeltickets.

Auto und Bahn

Ein eigenes Auto ist im Zentrum eher hinderlich; Wikivoyage rät, in Tiefgaragen außerhalb der Altstadt zu parken, und es werden Aufbrüche geparkter Autos gemeldet. Córdoba liegt weniger als eine Stunde mit dem Zug entfernt, Jerez und Cádiz an der Regionallinie.

Eher günstig für Westeuropa, an Festtagen teurer

Preisniveau

Sevilla ist für Westeuropa ein bezahlbares Reiseziel, vor allem Tapas und Bars abseits der Kathedrale. Die Währung ist der Euro. Konkrete Beträge nennen wir nicht, weil wir sie nicht an zwei unabhängigen offenen Quellen abgleichen konnten.

Semana Santa und Feria

In der Semana Santa und zur Feria de Abril steigen Preise für Hotels und Restaurants, und Tische sind schwer zu bekommen. Die Wochen sind eindrucksvoll, aber teurer.

Flüge und Vorsicht

SniperAir beobachtet Preise nach SVQ und vergleicht sie mit dem Verlauf der Strecke, verkauft oder bucht aber keine Tickets. Jerez (XRY), Málaga (AGP) oder Faro (FAO) können parallel interessant sein. Spanien gehört zum Schengen-Raum: Einreiseregeln je nach Staatsangehörigkeit und die Reisehinweise Ihres Landes prüfen. Wie in vielen Großstädten drohen Taschendiebe im Gedränge, etwa im Bus.

Sehr heiße Sommer, milde Winter, ein Frühling voller Feste

Winter (Dezember bis Februar)

Tagsüber mild, im Januar im Durchschnitt etwa 16 Grad nach Wikipedia (DE, EN); nachts kühl, gelegentlich Regen. Die Stadt ist ruhiger.

Frühling (März bis Mai)

Orangenblüte, Semana Santa und Feria de Abril beleben die Stadt; die schönste, aber auch vollste Zeit.

Sommer (Juni bis August)

Sehr heiß: Über 40 Grad sind nicht selten, der Rekord am Flughafen liegt bei 46,6 Grad (1995, Wikipedia EN, FR). Siesta halten und früh besichtigen.

Herbst (September bis November)

Die Hitze lässt im Oktober nach, danach kehrt der Regen zurück; eine gute Zeit zum Laufen durch die Stadt.

Das Klima ist nach Wikipedia (DE) mediterran mit ozeanischem Einfluss, im Sommer sehr heiß. Regen fällt vor allem von Oktober bis April. Jahresmittelwerte geben wir nicht an, weil die Quellen etwa ein Grad voneinander abweichen. März bis Mai und Oktober bis November eignen sich meist am besten für Spaziergänge; im Sommer empfiehlt Wikivoyage (DE) klimatisierte Räume ab Mittag.

Was Sie in Sevilla je nach Aufenthaltsdauer unternehmen können

1-2T

Das Wichtigste

Giralda und Kathedrale, Real Alcázar, Plaza de España, eine Tapas-Runde in Santa Cruz und ein Flamenco-Abend.

3-4T

Viertel und Museen

Triana, Alameda de Hércules, Museum der Schönen Künste, die Setas bei Sonnenuntergang, Parque María Luisa und Indienarchiv.

5T+

Andalusien

Córdoba mit dem Zug (unter einer Stunde), Jerez und Cádiz oder die Atlantikküste, mit Sevilla als Standort.

Sevilla in Bildern

Der Giralda-Turm mit seinem Ziegelgitterwerk und dem Glockengeschoss ragt über Mauern und Orangenbäume in den blauen Himmel
Steinerne Galerie und Garten des Real Alcázar in Sevilla mit Palmen und Orangenbäumen unter blauem Himmel
Innenhof des Alcázar in Sevilla mit Vielpassbögen und einem langen Wasserbecken in der Mitte, gesäumt von Hecken und rosa Stein
Geschwungene Backsteingalerie der Plaza de España in Sevilla mit weißen Säulen, Arkaden und gekachelten Bänken
Die Holzkonstruktion des Metropol Parasol in Sevilla bei Sonnenuntergang, dahinter Dächer der Stadt und die Giralda
Bunte Häuserfronten am Guadalquivir mit einem Glockenturm und einer weiß-gelb gestrichenen Kaimauer unter tiefblauem Himmel

Häufige Fragen zu Flügen nach Sevilla

Wie komme ich vom Flughafen Sevilla ins Zentrum?

Der Flughafen (SVQ) liegt im Nordosten an der A4. Der Bus EA fährt in rund 40 Minuten zum Bahnhof Santa Justa und zur Plaza de Armas; Taxis haben eine Festpreiszone. Fahrpläne ändern sich: bitte vor der Reise prüfen.

Wann ist die beste Reisezeit für Sevilla?

Frühling (März bis Mai) sowie Oktober und November. Der Sommer ist sehr heiß mit Spitzen über 40 Grad, der Winter mild, aber manchmal regnerisch.

Ist Sevilla teuer?

Für Westeuropa ist es erschwinglich, vor allem Tapas abseits der Touristenmeile. In der Semana Santa und zur Feria steigen die Preise. Beträge nennen wir nicht, da wir sie nicht abgleichen konnten.

Wie lange sollte man in Sevilla bleiben?

Zwei Tage für Giralda, Alcázar, Plaza de España und Tapas; vier Tage mit Triana, Museen und einem Ausflug nach Córdoba.

Wie kommt man in Sevilla herum?

Zu Fuß im kompakten Zentrum, mit Bus und Tram für längere Strecken. Die Metro erschließt die Altstadt nicht. Im Zentrum besser ohne Auto.

Was sollte man in Sevilla essen?

Tapas wie Tortilla, Jamón ibérico, frittierten Fisch und Spinat mit Kichererbsen, dazu andalusischen Wein; ein guter Start sind die Bars rund um die Plaza del Salvador oder die Alameda de Hércules.

Was kostet ein Flug nach Sevilla in der Regel?

Der Preis hängt vor allem von Ihrer Abflugstadt, der Reisezeit und dem Buchungszeitpunkt ab. Der Abschnitt "Opportunities" oben zeigt echte Beispiele für Preise, die SniperAir bereits für dieses Ziel erkannt hat.

Wie werde ich benachrichtigt, wenn ein Flug nach Sevilla unter mein Budget fällt?

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