Günstige Flüge nach New Orleans
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Kurzübersicht
Land
Vereinigte Staaten
Kontinent
Nordamerika
Flughafen
MSY
Währung
US-Dollar (USD)
Zeitzone
UTC-6
Einwohnerzahl
~365.000 Einw.
Bereits entdeckte Angebote nach New Orleans
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Geschichte
Französisch gegründet, spanisch geprägt, amerikanisch geworden
New Orleans wurde 1718 von französischen Kolonisten an einer Flussschleife des Mississippi gegründet und benannt nach dem Regenten Philippe d'Orléans. Nach einem Großbrand 1788 wurde die Stadt größtenteils im spanischen Kolonialstil wiederaufgebaut, bevor sie kurz wieder an Frankreich fiel und die USA sie 1803 im Rahmen des Louisiana Purchase erwarben. Dieser mehrfache Herrschaftswechsel zwischen Frankreich, Spanien und den USA hat New Orleans eine Identität verliehen, die sich radikal von allen anderen amerikanischen Großstädten unterscheidet: kreolische, kajunische, afroamerikanische und karibische Einflüsse sind bis heute in Architektur, Küche und vor allem Musik spürbar. Genau aus dieser Mischung entstand Anfang des 20. Jahrhunderts der Jazz — New Orleans gilt weltweit als seine Wiege.
Nicht verpassen
Das French Quarter und seine schmiedeeisernen Balkone
Das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, folgt dem ursprünglichen Straßenraster der französischen Kolonisten — die erhaltene Architektur mit ihren Innenhöfen und kunstvollen Eisenbalkonen stammt jedoch größtenteils aus der spanischen Zeit nach den Bränden des späten 18. Jahrhunderts. Mittelpunkt ist der Jackson Square vor der St.-Louis-Kathedrale, der ältesten noch aktiven katholischen Kathedrale der USA, wo an den meisten Nachmittagen Straßenkünstler und Musiker auftreten. Die Bourbon Street zieht abends die Menschenmassen an, doch die ruhigeren Seitengassen und der historische French Market lohnen einen entspannten Spaziergang bei Tag.

Zu entdecken
Tremé, Congo Square und die Frenchmen Street: die Wiege des Jazz
Tremé, eines der ältesten afroamerikanischen Viertel der USA, gilt als Geburtsort des Jazz und der Brass-Band-Tradition. Auf dem Congo Square, heute Teil des angrenzenden Louis Armstrong Park, versammelten sich versklavte und freie Menschen im 18. und 19. Jahrhundert sonntags zu Musik und Tanz — eine direkte Wurzel der Rhythmen, aus denen später der Jazz entstand. Wenige Straßenblocks vom French Quarter entfernt, in Faubourg Marigny, ist die Frenchmen Street das authentische Musikviertel der Einheimischen: dicht an dicht gereihte Clubs mit Live-Jazz, Blues und Funk fast jeden Abend der Woche, spürbar weniger touristisch als die Bourbon Street. Die Preservation Hall, seit 1961 in Betrieb, bietet traditionellen Jazz in einem schlichten Saal ohne Getränkeausschank und ohne Klimaanlage — nur die Musik zählt.
Zu entdecken
Garden District und die historische Straßenbahn der St. Charles Avenue


Die St.-Charles-Straßenbahnlinie fährt seit 1835 ununterbrochen und zählt zu den ältesten noch betriebenen Straßenbahnlinien der Welt. Sie führt durch den Garden District, wo wohlhabende amerikanische Kaufleute im 19. Jahrhundert prunkvolle Säulenvillen errichteten — bewusst als Gegenstück zu den kreolischen Stadthäusern des French Quarter im historischen Zentrum. Von den Eichen entlang der Strecke hängt spanisches Moos, und das Tempo hier ist spürbar ruhiger als im Quarter.
Kulinarisches
Kreolisch und kajunisch: eine der reichsten Küchen der USA
Gumbo, ein dunkler Eintopf auf Roux-Basis mit Fleisch oder Meeresfrüchten und der "heiligen Dreifaltigkeit" aus Zwiebel, Sellerie und Paprika, gilt als das Signature-Gericht Louisianas — seine Wurzeln liegen in westafrikanischer, französischer und spanischer Küche zugleich. Jambalaya, ein Reisgericht, das von der spanischen Paella abstammt, vereint Fleisch, Wurst und/oder Meeresfrüchte und ist sowohl in der kreolischen als auch in der kajunischen Küche zuhause. Als Snack unterwegs ist der Po'boy verbreitet, ein Sandwich auf knusprigem französischem Baguette mit frittierten Garnelen oder Austern, während die gepuderten Beignets im Café du Monde zum festen Ritual jedes Besuchs gehören. Der Unterschied zwischen den beiden Küchentraditionen: Die kreolische Küche entstand in der Stadt selbst aus europäischen, afrikanischen und karibischen Einflüssen und arbeitet meist mit Tomaten, während die kajunische Küche aus dem ländlichen Acadiana stammt, mitgebracht von französischsprachigen Exilanten aus Nova Scotia, und auf rustikale Eintopfgerichte ohne Tomaten setzt.
Fortbewegung & Budget
Zu Fuß durch die Innenstadt, Budget im US-Durchschnitt
Der historische Kern von New Orleans lässt sich größtenteils zu Fuß erkunden, ergänzt durch die St.-Charles-Straßenbahn zwischen French Quarter und Garden District. Insgesamt bewegen sich die Lebenshaltungskosten in New Orleans nahe am US-Durchschnitt; Reisende sollten in der Bourbon Street und im French Quarter mit höheren Preisen für Hotels und Restaurants rechnen, während sich wenige Blocks weiter in Marigny oder Bywater günstigere Optionen finden.
Beste Reisezeit
Wann nach New Orleans reisen?
April bis Juni
Mardi Gras und Jazz & Heritage Festival, angenehme Temperaturen um 20 bis 30 °C, bevor die Sommerfeuchtigkeit einsetzt — die beliebteste Reisezeit.
Juli bis September
Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, oft über 30 °C — die anstrengendste Jahreszeit für einen Besuch.
Oktober bis November
Hurrikansaison bis Ende November, mit Höhepunkt im August/September, doch Oktober zählt meist zu den trockensten und sonnigsten Monaten des Jahres.
Dezember bis März
Mild und vergleichsweise trocken, Januar-Höchstwerte um 18 °C — gut geeignet zum Sightseeing ohne Sommerhitze.
Flughafen New Orleans
Ein einfaches Tor von den großen US-Drehkreuzen aus
Louis Armstrong New Orleans International
Benannt nach dem in der Stadt geborenen Jazzmusiker, rund 18 km westlich der Innenstadt in Kenner gelegen — rechnen Sie mit 20 bis 25 Minuten Fahrzeit, etwas mehr bis ins French Quarter.
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FAQ
Häufige Fragen zu Flügen nach New Orleans
Welcher Flughafen eignet sich am besten für die Anreise nach New Orleans?
Louis Armstrong New Orleans International (MSY), etwa 18 km westlich der Innenstadt in Kenner.
Ist New Orleans wirklich die Wiege des Jazz?
Ja — der Jazz entstand hier Anfang des 20. Jahrhunderts aus Ragtime, Blues und afrikanischen Rhythmen, insbesondere rund um den Congo Square. Die Stadt hat bis heute eine außergewöhnlich lebendige Live-Jazz-Szene, vor allem auf der Frenchmen Street.
Sollte man New Orleans zum Mardi Gras besuchen?
Das ist die festlichste Zeit des Jahres, aber auch die teuerste und am stärksten besuchte für Unterkünfte. Das späte Frühjahr bietet ähnlich angenehmes Wetter bei ruhigerer Atmosphäre.
Wie viel kostet ein Flug nach New Orleans in der Regel?
Der Preis hängt vor allem von Ihrem Abflugort, der Reisezeit und dem Buchungszeitpunkt ab. Der Abschnitt "Angebote" oben zeigt echte Beispiele bereits von SniperAir entdeckter Preise für dieses Ziel.
Wie lange dauert ein Flug nach New Orleans ab Europa?
In der Regel zwischen 10 und 11 Stunden je nach Abflugort, meist mit einem Zwischenstopp.
Wie werde ich benachrichtigt, wenn ein Flug nach New Orleans mein Budget unterschreitet?
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